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Geschenk der Natur - Stroeblitz3

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Geschenk der Natur

Hier findet ihr unsere – zugegeben größtenteils von Anita entdeckte – Sammlung kleiner und großer Naturfreuden.
„Der letzte Grund des Widerstandes gegen eine Neuerung in der Medizin ist immer der, dass hunderttausende Menschen davon leben, dass etwas unheilbar ist.“ — Prof. Dr. Friedrich F. Friedmann
Die Natur steckt voller Schätze. Viele davon haben wir im stressigen Alltag einfach vergessen – bis wir sie wiederentdeckt haben.
Zum Beispiel: Waschen mit Rosskastanien oder Bienen einfach wieder Bienen sein lassen.

Wir lernen dabei ständig dazu – und vermutlich auch nie aus.
Für uns bedeutet im Einklang mit der Natur leben nicht, in die Steinzeit zurückzukehren. Strom, Internet und Kaffee dürfen ruhig bleiben. Aber: den Garten pflegen statt zähmen, Tiere halten statt ausbeuten und der Natur ein bisschen mehr Mitspracherecht geben.
Unser Alltag dreht sich daher um die Frage:
Wie passen Konsum, Garten, Wald, Wiesen, Kochen, Naturheilkunde – und unsere tierischen Mitbewohner (Ziegen, Hühner, Gänse, Laufenten, Bienen, Schildkröten und Katzen) – eigentlich zusammen?
Oder, wie Albert Schweitzer es treffend sagte:
„Wir leben in einem gefährlichen Zeitalter. Der Mensch beherrscht die Natur, bevor er gelernt hat, sich selbst zu beherrschen.“
Wir üben also noch – am liebsten draußen. 🌿😄

1.) Heilpflanzen
1.1.) Beschwerden
1.2.) Rezepte
2.) Vitamin B17 eine Alternative zur Krebsvorsorge und Behandlung

3.) Stevia der etwas andere Süßstoff

4.) natürlich Düngen
4.1. Jauche
5.) TCM Monascus Kapseln kann den Cholesterin- spiegel natürlich senken

Gesunder Sport
Ein Projekt des Therapiezentrums Ybbs brachte mich 2018 auf eine verrückte Idee: Mit dem Rad zur Arbeit.
Und siehe da – es funktioniert! Das Wetter war herrlich, die Waldluft gratis und unterwegs gab es mehr zu sehen und zu riechen als im Auto. Brombeeren naschen, anderen Radlern zuwinken, mit Gartenbesitzern plaudern – und manchmal hing sogar ein Apfel für Radfahrer am Zaun. Besser als jede Tankstelle.
Mein Hintern wurde zwar nicht kleiner, aber deutlich glücklicher.
Dabei merkt man auch: Die schönsten Dinge liegen oft gratis vor unserer Nase – Natur, Ruhe, frische Luft.
Wäre schade, wenn wir irgendwann
Eintritt zahlen müssten, um im Wald spazieren zu gehen. 🌿🚲🍏




Gedichte

„Besinnlichkeit"

Seit dem 1. Advent ist es wieder soweit!
In Mode kommt das Wort „Besinnlichkeit"!
Ausgerechnet dieses! Wo wir doch sonst nur hetzen,
und Langsamkeit bei uns und andern gar nicht schätzen!
„Besinnlichkeit" - sie tät´ uns gut!
Denn das ganze Jahr sind wir auf der Hut,
und leisten uns keine Melancholie und Trauer,
voll Übermut sind wir und voller Power.
Als Weihnachtswunsch nun auf der Seele brennt,
besinne Dich auf Deines, das kein andrer tun kann oder kennt,
besinne Dich auf Deinen Platz im Leben.
Es tut auch andern gut, hast Du ein „Ich" zu geben.
„Besinnlichkeit" - Sie muss im Alltag als „leistbar" gelten
im Ruhestand, im Krankenbett, da ist sie gar nicht selten
doch oft dann aussichtslos was wir, nun schwach, erträumen,
nicht selten ist´s zu spät für´s Ausreissen von Bäumen.

Dezember 2011
Copyright by Anita Steiber

„Besinnlichkeit"

Seit dem 1. Advent ist es wieder soweit!
In Mode kommt das Wort „Besinnlichkeit"!
Ausgerechnet dieses! Wo wir doch sonst nur hetzen,
und Langsamkeit bei uns und andern gar nicht schätzen!
„Besinnlichkeit" - sie tät´ uns gut!
Denn das ganze Jahr sind wir auf der Hut,
und leisten uns keine Melancholie und Trauer,
voll Übermut sind wir und voller Power.
Als Weihnachtswunsch nun auf der Seele brennt,
besinne Dich auf Deines, das kein andrer tun kann oder kennt,
besinne Dich auf Deinen Platz im Leben.
Es tut auch andern gut, hast Du ein „Ich" zu geben.
„Besinnlichkeit" - Sie muss im Alltag als „leistbar" gelten
im Ruhestand, im Krankenbett, da ist sie gar nicht selten
doch oft dann aussichtslos was wir, nun schwach, erträumen,
nicht selten ist´s zu spät für´s Ausreissen von Bäumen.
Dezember 2011
Copyright by Anita Steiber

Vor dem Spiegel
Du bist eine Zauberin -
siehst Du, schon lächelst Du mich an!
Als wäre es peinlich, daß ich so etwas sagen kann.
Hör zu, es geht noch weiter, und ich lüge nicht -
Ich sage es Dir heute mitten ins Gesicht:
Ich liebe Dich wirklich, genau so wie Du bist.
Ohne Dich hätte die Welt etwas vermisst!

Du vereinst solche starken Gefühle in Dir!
Gefühle sind mächtig, unergründlich, wirr.
Du kannst nicht anders und nimmst sie an,
darum erlebst Du die Liebe wie ein Vulkan -
der drinnen und draussen brennt so heiß -
und hasst Du, wird aus Lava - Gletschereis.

Wer mit Dir lebt, der lebt sehr gut,
weil eine Zauberin alles tut.
Langezeit kannst du auf Deine Wünsche vergessen -
hast Du plötzlich einen, wirkt er direkt vermessen,
weil die Zauberin plötzlich für sich etwas will.
Doch Du vergisst diesen Wunsch und bist bald wieder still.

Dein Kopf ist vollgestopft mit Wünschen und Träumen,
doch es ist so wie bei Enten und Kirschenbäumen:
Die süßen Früchte sind für Dich nicht zu erreichen -
ich könnte weinen um Dich bis zum Steinerweichen!
Die Hoffnungslosigkeit überkommt Dich oft -
Dabei habe ich so auf Deinen Zauber gehofft!
Du bist schön und klug, eben eine Frau -
mit all den Stärken UND Schwächen, genau!

Du bist liebenswert, unersetzlich, eine Zauberin halt -
die einmal mit Tränen, dann mit Sektkorken knallt!
Sollte jemand lachen und zeigen mit dem Finger auf Dich -

Du bist eine Zauberin! Du beisst ihn ihm ab! Das schwöre ich!
Copyright by Anita Steiber

Die Heckenrose
Du stehst im Hof, ganz hint´ im Eck,
ois tätst da suachn a Versteck!
Der Wind hot Di dort eini gweht,
dorthin, wo jetzt Dein Stammerl steht.

Bist a glei gwochsn, es woar net leicht,
da Boden stoanig, oba Dir hot´s greicht.
Rund umatum der schiache Beton,
doch Du bleibst do - kannst net davon -
weilst verwurzelt bist in dem bissl Erd´n.
Du willst a goar net umgsetzt werden!

Von dort beobochst, was so gschiacht um Di.
Es gehen die Leut mal her, mal hin.
Schaust eini in de oidn Zimmer,
wos dort gschiacht, kümmert di nimma.

Vielleicht kommt amoi wer, der reisst Di aus,
dann gibt´s Di nimma in dem oidn Haus.
Vielleicht deafst a bleibn, des kummt draufan,
wer doat lebt, welche Frau, welcher Mann.
Kann a sein, daß´die hegen und pflegen,
dann wirst blian mit reichem Blumensegen.

Ganz egal, wos die Zukunft bringt:
Du bist jetzt do, wo´s für Di stimmt!
Dein Platzerl host auf Gedeih und Verderb.

Gesegnet sei Deine Hoamaterd!
Copyright 2011 Anita Steiber

S´Mostviertel
S´Mostviertel geniessen, und des voller Freud!
Bist amoi do, fährst nimma weit!
Im Mostviertel, dem schönen Fleck,
wo Obstbam steh´n an jedem Eck,
dort loßt s´is geniessen guat und schön,
dort muaßt ganz oft zum Heurigen geh´n.

Auf Deine fünf Buchstobn sitz´ die oafoch nieder,
neben Birnbam, Stall und lila Flieder,
bei der Mostkost und bei der Jausn,
loßt gern die Zeit, die Oarbeit sausen.
G´frei Di auf die Jausn, g´schmackig oder siaß!
Unterm Tisch tuan guat rasten Deine Fiaß.

Bleib sitzen draußt, wo´s Winderl blost,
bestell da noch a Glaserl Most,
weil Gmiatlichkeit ziagt hiazt ins Land,
und Blütenblatteln fallen in´s Gwand.
Nach Stunden gehst heim über saftig grüne Wiesen,
übers Bacherl wo die Dotterblumen spriessen.

Host do und duart noch stehnbleib´n miaßn -
um rundherum die Leut zum Griaß´n.
Diese haben durch eana Arbeitskraft -
Höfe, Häuserl, die Landschaft g´mocht!
Dies sind Leut, die gern die Oarbeit tuan,
somit san z´saumgramt des Kraut, die Ruabn.

Alles z´samm, Landschaft und Leut,
und die spürbare, lebendige Freud,
mocht´s aus, das man im Mostviertel soviel gspiart,
und jeder Fremde als Freund aufgenommen wird!
Grad dieses schöne Vierterl in Niederösterreich
is vielleicht klein, doch am Inhalt unerschöpflich reich,

und deshalb allemal wert, besucht zu werden,
ist doch eins der schönsten Fleckerln auf Erden!

Copyright by Anita Steiber


Der Flug des Fallschirmspringers:

Mithilfe eines Fliegers schwingt er sich hinauf.
Er lässt zurück sein Leben, lässt allem seinen Lauf.
Hat einen Müsliriegel noch schnell gegessen hier,
es liegt zu seinen Füssen davon ein Stück Papier.

Wir sind bei seinen Füssen - die sind ja ohne Schuh!
Er hat sie wohl vergessen, lassen wir ihn in Ruh.
In seiner Hand da hält er, ein Foto, eins von ihr -
diese Sorte Frauen, ja, die kennen wir!

Strahlend blaue Augen, rundum ihr blondes Haar.
Er war mit ihr zusammen ein viel zu kurzes Jahr.
Sie hat ihn heut verlassen, der Grund: ein andrer Mann!
Und er fühlt zu viel Schmerz, daß er´s verwinden kann.

Er nennt sich Fallschirmspringer, so täuscht er uns geschickt,
damit wir ihn nicht halten, wenn er sich selbst aufgibt.
Kein Gurt, kein Schirm, kein Helm behindert seinen Sprung!
Er fliegt in Richtung Himmel - und ist doch noch so jung!

Wie seine Liebe fliegt er, erst hoch, dann fällt er tief.
In seiner Hand da hält er auch keinen Abschiedsbrief -
es ist nur dieses Foto von einer schönen Frau.
Es flattert auf den Boden - ich sage leise "Au.......!"
copyright by Anita Steiber

Kontakt:
Ströblitz, 3
3250 Wieselburg-Land
mail@stroeblitz3.at
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